AGB


Allgemeine Geschäftsbedingungen - Redenschreiber Michael Wadephul


§1 Leistungen

Die Dienstleistungen des Redenschreibers Michael Wadephul (nachfolgend: Auftragnehmer) bestehen in der Abfassung von Redemanuskripten, dem Lektorat eingereichter Redemanuskripte, dem Halten von Reden sowie der rhetorischen Beratung im Auftrag und in der Verantwortung des Auftraggebers. Art und Inhalt des Auftrages werden individuell vereinbart und dem Auftraggeber durch eine Auftragsbestätigung schriftlich bestätigt. 

Hinweis: Den mit einem Honorarsatz versehenen "Redeminuten" unterliegt eine Textlänge von ca. 140 Wörtern oder 750 Zeichen. Bei der Erstellung eines Konzeptes kann dieser Wert natürlich nur näherungsweise erreicht werden, da die Ausformulierung beim Auftraggeber liegt.

 

§2 Vertrag / Widerrufsrecht

Der Auftraggeber erteilt die Aufträge in elektronischer, schriftlicher oder fernmündlicher Form. Mit Auftragserteilung anerkennt der Auftraggeber die Gültigkeit dieser AGB. Ein Auftrag gilt nur als erteilt, wenn er vom Auftragnehmer schriftlich bestätigt worden ist. Als schriftliche Bestätigung gilt auch die Bestätigung per E–Mail. Mit der Bestätigung tritt der Vertrag zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber in Kraft. Kann der Auftrag aus triftigen Gründen (z.B. Krankheit oder technischen Problemen) nicht innerhalb der vereinbarten Frist ausgeführt werden, wird der Auftraggeber umgehend informiert. Bis zum Zeitpunkt der schriftlichen Bestätigung durch den Auftragnehmer besteht ein Widerrufsrecht seitens des Auftraggebers. Das Zurücknehmen eines Auftrags muss ebenfalls schriftlich erfolgen. Sobald der Auftrag bestätigt wurde erlischt das Widerrufsrecht.

 Der Auftragnehmer haftet nicht für Verzögerungen oder Ausführungsmängel, die durch eine unklare, falsche oder unvollständige Auftragserteilung oder Fehler bzw. missverständliche oder gar falsche Formulierungen im Ausgangstext entstehen.

 

§3 Einsichtnahme in das entstehende Manuskript

Der Auftraggeber hat die Möglichkeit, einen Auszug des Manuskriptes einzusehen. Wenn diese Möglichkeit wahrgenommen wird, so ist hernach dem Auftragnehmer die Entscheidung über die Fortsetzung oder Beendigung der Zusammenarbeit schriftlich mitzuteilen. Im Falle einer Beendigung wird grundsätzlich eine pauschale Aufwandsentschädigung von 50 % des in der Auftragsbestätigung vermerkten Honorars fällig und in Rechnung gestellt. Für die Zahlungsfrist gelten die in § 10 niedergelegten Bedingungen.

 

§4 Gewährleistung

Mängel an der Leistung sind unverzüglich schriftlich anzuzeigen. Der Auftragnehmer hat das Recht zur Nachbesserung. Der Anspruch des Auftragnehmers auf Vergütung bleibt davon unberührt. Mängelrügen aufgrund der sprachlichen oder inhaltlichen Gestaltung eines Manuskripts sind ausgeschlossen, da dem Auftraggeber die Möglichkeit zur Manuskripteinsicht eingeräumt wird (s. § 3 Einsichtnahme in das entstehende Manuskript).

 

§5 Lieferung

Die Lieferung des abgeschlossenen Manuskriptes erfolgt je nach Wunsch des Auftraggebers per E-Mail (kostenfrei), Telefax (zzgl. 3,- Euro) oder Tagespost (zzgl. 5,- Euro) an die vom Auftraggeber genannte Lieferadresse. Die Gefahr geht auf den Auftraggeber über, sobald die Lieferung den Verfügungsbereich des Auftragnehmers verlassen hat.

 

§6 Haftung

Die Haftung für Schadenersatz ist nur auf vorsätzliches bzw. grob fahrlässiges Handeln beschränkt.  Der Auftragnehmer haftet insbesondere nicht für Vermögens- und Folgeschäden sowie entgangenen Gewinn.


§7 Datenschutz

Der Auftragnehmer ist berechtigt, die im Rahmen der Geschäftsbeziehung erforderlichen personenbezogenen Daten seiner Kunden zu erheben, zu speichern und zu verarbeiten. Eine Weitergabe der Daten an Dritte ist ausdrücklich ausgeschlossen. 
Aufgrund der elektronischen Übermittlung von Texten und Daten sowie sonstiger Kommunikation in elektronischer Form zwischen dem Kunden und dem Auftragnehmer kann ein absoluter Schutz von vertraulichen Daten und Informationen nicht gewährleistet werden. Es ist nie ganz auszuschließen, dass Dritte unbefugt auf elektronischem Weg Zugriff auf die übermittelten Informationen nehmen.

 

§8 Vertraulichkeit

Der Auftragnehmer sichert hinsichtlich der zur Bearbeitung überlassenen Texte absolute Vertraulichkeit zu. Diese Vertraulichkeitsverpflichtung hat auch über den Zeitraum der Bearbeitung hinaus auf unbestimmte Zeit Bestand.



 

§9 Urheberrecht

Der Auftragnehmer räumt dem Auftraggeber grundsätzlich ein im Auftrag definiertes zeitlich und örtlich begrenztes Nutzungsrecht an dem Manuskript ein. Eine Mehrfachnutzung ist in Ausnahmen möglich, bedarf aber der schriftlichen Vereinbarung.

Der Auftraggeber hat das Recht des mündlichen Vortrages. Die geplante Verbreitung durch audiovisuelle und elektronische Medien sowie Drucklegung und Distribution der Rede sind unverzüglich dem Auftragnehmer anzuzeigen. Die Nutzung in diesem Sinne bedarf der schriftlichen Einwilligung des Auftragnehmers.

 

§10 Rechnungsstellung und Zahlungsfristen

Die Rechnungsstellung erfolgt nach abschließender Übersendung des Redemanuskriptes bzw. nach Abschluß des Lektorats für ein Manuskript und dessen Rücksendung. Im Falle einer persönlichen Beratung oder dem Halten einer Rede erfolgt die Rechnungsstellung nach Abschluß der Beratung bzw. der Rede. Rechnungen sind innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen nach Rechnungsdatum vollständig und ohne Abschläge zu zahlen. Bei Überschreiten der Zahlungsfrist ist der Auftragnehmer berechtigt, bankübliche Zinsen zu erheben. Bei Zahlungsverzug werden sofort alle noch offenen Rechnungen fällig. Die Rechnungstellung erfolgt durch "Sarah Wadephul, Gartenstr. 12, 61462 Königstein". Der Auftraggeber tritt damit seine Forderungen an sie ab; somit sind alle Zahlungsleistungen allein ihr geschuldet. 

 

§11 Schlußbestimmungen

Alle Zusatzvereinbarungen bedürfen zwingend der Schriftform. Mündliche Absprachen gelten nicht. Auch die Aufhebung der Schriftform bedarf der Schriftform.

Abweichende AGB der einzelnen Vertragspartner werden nicht Vertragsbestandteil.

Gerichtsstand ist Königstein im Taunus.

Für die auf der Grundlage dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen abgeschlossenen Verträge und für die aus ihnen folgenden Ansprüche gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

Sollten Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder Teile der Bestimmungen unwirksam sein oder werden, so berührt das die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Anstelle jeder unwirksamen Bestimmung tritt eine dem Zweck der Vereinbarung gemäße Ersatzbestimmung, wie sie die Parteien zur Erreichung des gleichen Ergebnisses vereinbart hätten, wenn sie die Unwirksamkeit der Bestimmung gekannt hätten. Entsprechendes gilt für unvollständige Regelungen. 

© Michael Wadephul 2012